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WEITERER ERFOLG FÜR FINNISCHES
INNOVATIONSSYSTEM
Hochmoderne neue Lernfabrik als Bindeglied zwischen
Elektronikstudenten mit unterschiedlichem Ausbildungsstand und Unternehmen aus
der Region Helsinki
Fig 1 -
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Fig 2 -
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In einem Gewerbepark unweit des Flughafens Helsinki
entsteht eine neue Welt: Hier fungiert die Produktionsstätte/Lernfabrik
Electria (siehe Foto) in den Bereichen Elektronik und Mikrosystemtechnik
auf neuartige Weise als Bindeglied zwischen dem Bildungsbereich einerseits
sowie der Forschung und Produktentwicklung andererseits.
Das finnische
Konzept der Lernfabrik unterscheidet sich deutlich von vergleichbaren
Initiativen in Europa, denn Electria führt die Bedürfnisse von
Studenten verschiedener Ausbildungsstufen und jene von Unternehmen unter einem
Dach zusammen. Folglich werden die Lernfabrik und die Schulungseinrichtungen
sowohl zur beruflichen und polytechnischen Ausbildung als auch von Unternehmen
genutzt. Kooperationspartner sind Universitäten und andere Hochschulen,
darunter das Evtek Institute of Technology und die namhafte Helsinki
University of Technology.
Von weiterführenden Schulen bis hin
zu Universitäten
Ein wichtiger Schwerpunkt der Tätigkeit
von Electria ist die Zukunft: Denn die Einrichtungen und Services stehen auch
wissenschaftlich orientierten weiterführenden Schulen aus der Region
Helsinki offen. "Unser Ziel ist es, das Interesse junger Menschen für
Technologie und die Elektronikindustrie zu fördern", erläutert Heikki
Tupola, Direktor der Lernfabrik. "Wir können uns glücklich
schätzen, dass unsere Idee hier in Finnland auf so fruchtbaren Boden
fällt, denn bei den mathematischen Kenntnissen und Fähigkeiten
rangieren unsere Schüler laut der letzten internationalen PISA-Studie an
der Weltspitze."
Die Elektronik-Lernfabrik von Electria, die im
Frühjahr 2004 ihre Pforten öffnete, ist auf dem besten Wege, das
Potenzial optimal auszuschöpfen. Die Fortbildungseinrichtungen, die
Electria mit einem weitläufigen Netz von Experten unterstützt, stehen
nicht nur Bildungsanstalten zur Verfügung, sondern werden auch den
Schulungsbedürfnissen von Unternehmen gerecht. Zugleich schafft die
hochmodern ausgestattete Fabrik ein effektives Umfeld für
Produktentwicklung und Produkttests.
Hochmoderne Technologie
Der Fokus von Electria liegt auf der SMT-Technik und entsprechenden
Lötverfahren, der Präzisionsmechanik, Mikrosystemen sowie der
Reinraumtechnik.
"Wir wollen Unternehmen helfen, erfolgreich zu sein",
so Tupola. "In naher Zukunft werden wir Labors für die Unternehmen sowie
einen Reinraum bauen, der für Unternehmen und Studenten
gleichermaßen zugänglich ist."
Förderer aus Akademie
und Wirtschaft
Electria ist unweit des Internationalen Flughafens
Helsinki in einem Gewerbegebiet ansässig, das von Technopolis errichtet
wurde, einer Gruppe, die Geschäftsflächen für
Hightech-Unternehmen erschließt. Unter den Förderern und Investoren
von Electria finden sich Bildungsanstalten aus dem Raum Helsinki und der
benachbarten Stadt Vantaa sowie örtliche Unternehmen. Diese Region ist das
Bildungs- und Forschungszentrum in Finnland und Heimstatt für acht
Universitäten und Polytechnika des Landes.
Internationales
Interesse
Das Konzept von Electria hat bereits internationales
Interesse geweckt, insbesondere in Europa und Fernost. Gründe hierfür
sind nicht nur seine Einmaligkeit, sondern auch der gute Ruf des finnischen
Bildungssystems und die Vorreiterrolle des Landes im Bereich der Innovation.
Die Lernfabrik ist ein Paradebeispiel für die Umsetzung des finnischen
Innovationsdrangs, wobei Produzenten sowie Nutzer von Informationen und Wissen
als Ganzes, nicht isoliert als einzelne Elemente angesehen werden. Wichtige
Hilfsmittel sind die Aufstockung der Mittel für Forschung und Entwicklung
sowie eine starke Fokussierung auf Know-how und Bildung.
Mit
Kreativität zur Nummer
Eins Helsinki rangiert in punkto
Wettbewerbsfähigkeit in den Bereichen Kreativität,
Wissensökonomie, sektorale Produktivitätsentwicklung und
Wirtschaftsleistung europaweit auf Platz eins (European Competitiveness Index,
ECI, 2004). Grundlagen für diese Einstufung sind die Investitionen in die
Forschung und Entwicklung, die Zahl der Patentanmeldungen sowie die Zahl der im
privaten und öffentlichen Sektor Beschäftigten im ICT-Bereich.
Um weitere Informationen zu erhalten,
wenden Sie sich bitte an
Direktor der Lernfabrik Heikki Tupola,
Electria,
mobile +358 40 578 4561;
e-mail:
heikki.tupola@evtek.fi
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information on the Helsinki Region: www.helsinkiregion.com
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information on the Finnish innovation system:
www.tekes.fi/eng/
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