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Fig 1 -
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VERBOT DER VERÖFFENTLICHUNG
VOR DEM 16. NOVEMBER 2004, 13.00 UHR LONDON ZEIT
ANGEBOTSÜBERSCHUß BEI PLATIN, PREISRÜCKGANG ERWARTET
ANSTIEG DER NACHFRAGE BEI PALLADIUM, PREISE UNTER DRUCK INFOLGE WEITER
ANHALTENDER ÜBERLIEFERUNG
Johnson Matthey geht in seinem heute
veröffentlichten Interim Review PLATINUM 2004 davon aus, daß die
Nachfrage um weniger als 1% steigen wird, so daß der Markt sich 2004 im
Gleichgewicht befinden wird.
Steigende Nachfrage für Platin in den
Bereichen Automobilindustrie und Glas wird kompensiert durch geringere
Verkäufe von Platin an die Schmuckindustrie. Der Gesamtbedarf wird in 2004
auf 201,3 Tonnen geschätzt, eine Steigerung um 1,6 Tonnen im Vergleich zu
2003.
Die steigende Nachfrage im Bereich der Automobilindustrie ist auf
die strenge und neue Absatzgesetzgebung im Bereich Diesel in Europa und Asien
zurückzuführen. Zusätzliche Nachfrage nach Platin bei der
Glasherstellung in Asien, hervorgerufen durch den Erfolg der LCD
Flüssigkristallbildschirmherstellung wurde durch eine weit geringere
Nachfrage aus China kompensiert. Das hohe Preisniveau für Platin
führte hier im zweiten Jahr hintereinander zu einer Verringerung der
Lagerbestände und zu einer Substitution hin zu anderen Edelmetallen.
Höhere Verkäufe von Platin, kommend aus Südafrika und
Kanada, werden in 2004 durch reduzierte Verkäufe aus der ehemaligen UDSSR
ausgeglichen. Prognostiziert wird, daß das Angebot im Vergleich zu 2003
um 7,2 Tonnen auf 200 Tonnen steigen wird. Dies wird die bisherige
Nachfragelücke nahezu schließen, man erwartet lediglich ein kleines
Defizit von 1,3 Tonnen.
Der Durchschnittspreis für Platin betrug
in den ersten zehn Monaten des Jahres 2004 $ 845/ Feinunze (+25% im Vergleich
zum Vorjahr), unterstützt insbesondere durch die Zukäufe von Hedge
Fonds und anderen kommerziellen Investoren. Für das Jahr 2005 erwartet
Johnson Matthey, daß das Angebot schneller als die Nachfrage wachsen
wird, so daß sich ein Überangebot an Platin herausbilden wird; das
erste innerhalb der letzetn sechs Jahre. Der Preis für Platin in den
nächsten sechs Monaten wird demzufolge etwas niedriger in einem Bereich
von $ 760 zu $ 880 gesehen.
Für Palladium wird 2004 trotz
ansteigender Nachfrage und spekulativer Käufe ein weiterer
beträchtlicher Überschuß erwartet. Voraussichtlich wird die
Nachfrage nach Palladium um 22,7 Tonnen auf 191 Tonnen steigen. Bereiche des
Wachstums in 2004 sind die Automobilindustrie, da speziell die US Firmen
weniger Edelmetall aus Ihren Lägern nutzen und die Einführung von
Palladiumschmuck in China. Letzteres läßt sich seit dem ersten
Quartal 2004 nachvollziehen, als erstmals Lager durch die Schmuckindustrie in
China aufgebaut wurden.
Das Angebot von Palladium in 2004 wird um 21,8
auf weltweit 222,7 Tonnen steigen. Der weitaus größte Teil des
Anstiegs ist auf die ehemalige UDSSR zurückzuführen, die insbesondere
über Stillwater, das 2003 von Norilsk Nickel erworben wurde, große
Mengen an gelagertem Palladium am Markt verkauft. Der
Angebotsüberschuß, welcher mit 31,7 Tonnen berechnet wurde, hatte
starken Einfluß auf den Preis von Palladium. Abgesehen von einer kurzen
Periode des Preisanstiegs (im April 2004 erreichte der Preis $ 333/ Feinunze)
bewegte sich das Niveau naheszu ständig unter $ 240/ Feinunze.
Da
auch in 2005 ein weiterer Anstieg des Angebotes für Palladium erwartet
wird, ist auch, wenn es zu einer Abdämmung der Entwicklung durch
kommerzielle Investoren kommen sollte, ein Ansteigen des heute existierenden
Überangebotes wahrscheinlich. Innerhalb der nächsten sechs Monate
erwartet Johnson Matthey daher eine Zunahme des Preisrückganges auf ein
Niveau von $ 160 bis $ 250 / Feinunze.
Further information from:
Johnson Matthey plc is the world's leading authority on the production, supply and use of platinum and the other metals of the platinum group. The company's principal activities include the manufacture of autocatalysts, platinum process catalysts and speciality chemicals and the refining, fabrication and marketing of precious metals.
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